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Buschbrände fordern 10. Todesopfer - Feuerwerk in Sydney findet statt

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Buschbrände fordern 10. Todesopfer - Feuerwerk in Sydney findet statt
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Die außer Kontrolle geratenen Buschbrände im Süden Australiens bedrohen zunehmend auch besiedelte Gebiete. Im südlichen Bundesstaat Viktoria sind die Feuer zum Teil gefährlich nah an Vororte der zweitgrößten australischen Stadt Melbourne herangerückt. In der Region Gippsland mussten 30.000 Urlauber und etliche Einwohner binnen Tagesfrist ihre Unterkünfte verlassen.

Für zusätzliche Gefahr sorgen laut Meteorologen drehende Winde und Temperaturen von über 40 Grad Celsius. Die australische Ministerin für Polizei und Notfälle, Lisa Neville, gab auf einer Pressekonferenz Ratschläge:

"Die dringend empfohlene Strategie ist, nicht auf der Straße zu sein. Es ist zu gefährlich, zu fahren, nicht nur wegen des Rauchs, sondern auch wegen der Unberechenbarkeit und schnellen Ausbreitung dieser Brände in East Gippsland. Dies ist eine Warnung an alle, es ist noch nicht vorbei."

Mittlerweile sind zehn Menschen durch die Brände ums Leben gekommen. Bei Jigellic rund 200 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Canberra starb ein freiwilliger Helfer bei einem Einsatz. Zwei weitere Brandbekämpfer hätten Verbrennungen erlitten, erklärte die Feuerwehr Neusüdwales.

Auch wirtschaftliche Verluste wiegen schwer, etwa durch den drastischen Besucher-Rückgang in der Ausflugsregion Blue Mountains nahe Sydney. Der Bundesstaat Neusüdwales ist weiterhin am Schwersten von den Bränden betroffen.

Mark Greenhill ist Bürgermeister der City of Blue Mountains: "Wissen Sie, die lokalen Unternehmen sind diejenigen hier oben, die ihre Mitarbeiter zur Brandbekämpfung freistellen. Sie haben ihren Teil dazu beigetragen, unsere Freiwilligen zu versorgen, mit Essen und anderer Unterstützung, obwohl es sie wirklich hart getroffen hat. Dies ist eine Hauptgeschäftszeit für die örtlichen Unternehmen. "

Feuerwerk in Sydney gesichert

Beigelegt ist inzwischen der Konflikt um die Veranstaltung des legendären Feuerwerks in Sydney. Hunderttausende hatten bei einer Online-Petition gegen die Hafenshow gestimmt, die Regierungschefin von Neusüdwales dafür.

Nachdem die örtliche Feuerwehr aber ihr Okay gegeben hat, kann das Silvester-Spektakel wie gewohnt stattfinden. Vielleicht aber mit weniger als der üblichen Millionenzahl an auswärtigen Besuchern.

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