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Buschbrände wüten bei Rekordtemperaturen in Australien

Bis zu 60 Meter hoch lodern die Buschfeuer an der Ostküste Australiens. Starke Böen mit Geschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde heizen die Flammen an. Im Bundesstaat New South Wales herrscht seit Donnerstag nun auch offiziell der Ausnahmezustand. Weite Teile der Ostküste inklusive der Millionenmetropole Sydney sind in giftige Rauchschwaden eingehüllt.

Australiens Premierminister Scott Morrison hat nach heftiger Kritik seinen Hawai-Urlaub abgebrochen. Seiner Regierung wird vorgeworfen, zu wenig Klimaschutzmaßnahmen ergriffen zu haben. Wissenschaftler führen die ungewöhnlich frühen und heftigen Brände auf den Klimawandel zurück, der in vielen Gegenden eine schwere Dürre verursacht habe.