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Video: Gast filmt bewaffneten Überfall auf McDonald's Restaurant nahe Lyon

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Was einige als "dilettantisch" bezeichnen, war für andere durchaus traumatisierend.
Was einige als "dilettantisch" bezeichnen, war für andere durchaus traumatisierend.   -   Copyright  AP Photo/Richard Vogel
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McDonald's ermutigt mit seinem Slogan "Come as you are" (Komm wie du bist) Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zum Besuch seiner Restaurants.

Doch am 27. Dezember wurde einer Filiale in Meyzieu bei Lyon ein maskierter Besuch abgestattet, auf den Gäste und Mitarbeiter wohl lieber verzichtet hätten.

Ein Video, das in den sozialen Medien zirkuliert und von Euronews verifiziert wurde, zeigt zwei Männer in Trainingsanzügen und Masken, die eine McDonald's-Filiale überfallen.

Sie betraten das Restaurant gegen 22:00 Uhr, gingen mit einer Handfeuerwaffe hinter den Schalter und schnappten sich die Kassen.

Die Aufnahmen erstaunen durch ihre Gewalttätigkeit - einer der Räuber richtet seine Waffe auf einen Mitarbeiter und schreit: "Öffne die Kasse". Doch auch die Reaktionen von Mitarbeitern und Kunden, die teilweise weiteressen oder völlig regungslos zuschauen als ob nichts wäre, erstaunen viele Menschen in den Kommentarzeilen der Aufnahmen.

"Ich habe das Gefühl, dass es Amateure waren, wegen der Art, wie sie miteinander gesprochen haben. Sie hatten keinen Plan B oder C", sagte der Autor des Videos gegenüber der Zeitung "Le Parisien", die die das Video "absurd" nannte.

Viele machten sich auch lustig darüber, dass einer der Täter den anderen bei seinem Vornamen nennt. Sie seien besonders dilettantisch vorgegangen, finden einige der 3,6 Millionen Nutzer, die das Video auf Twitter angeschaut haben.

Zwar mag es für einige so aussehen, als ob die Gäste und Angestellten anteilslos herumstehen, für den jungen Mann, der die Aufnahmen machte, war es ein traumatisierendes Ereignis: "Ich habe Albträume. Es ist zu schwer für mich, ich wünsche das niemandem", sagte er und fügte hinzu: "McDonald's und ich, das ist jetzt vorbei."

Das Restaurant öffnete wie üblich am 28. Dezember wieder seine Türen. Die Polizei ermittelt.

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