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Droh-Scharmützel in Nahost - Gold glänzt

Droh-Scharmützel in Nahost - Gold glänzt
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Die Spannungen zwischen den USA und Iran verunsichern die Finanzmärkte. Und dafür ist der Goldpreis wie ein Thermometer: In der Nacht auf Mittwoch stieg der Kurs für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) über die Marke von 1.600 Dollar, zum ersten Mal seit 2013. Für europäische Anleger wurde das Edelmetall sogar so teuer wie noch nie: 1.443,07 Euro.

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Suhail Al-Mazrouei, Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate:

"Ich rechne nicht mit einem Krieg - hoffentlich wird es keinen geben. Dies ist definitiv eine Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten, die ein Verbündeter sind, und dem Iran, der ist ein Nachbar. Ob wir ihn nun mögen oder nicht - der Iran ist ein Nachbar. Wir sind da sehr nahe dran und das Letzte, was wir wollen, ist noch eine Krise im Nahen Osten."

LUFT NACH OBEN

Gold gilt als Fluchtwährung für Anleger. Viele tendieren dazu, ihr Geld in Zeiten großer Unsicherheit in vergleichsweise stabile Geldanlagen zu investieren. Zum Höhepunkt der Euro-Schuldenkrise im Jahr 2011 notierte die Feinunze Gold beispielsweise über 1.900 Dollar.

Für Goldexperten beginnt da erst eine mögliche Überbewertung. Martin Siegel, Fondsmanager (Bad Salzuflen): „Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der sogenannte faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 Dollar pro Feinunze erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 Dollar pro Feinunze gerechtfertigt. Unter 1.700 Dollar pro Feinunze bleibt das Gold unterbewertet, über 1.900 Dollar pro Feinunze (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung.“

su mit dpa

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