Abbas bekräftigt Abbruch der Beziehungen zu Israel und den USA

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Von Euronews mit dpa
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Der Palästinenserpräsident nahm an einem Krisentreffen der Arabischen Liga in Kairo teil.

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Bei einer Dringlichkeitssitzung in Kairo hat die Arabische Liga den Nahost-Plan von US-Präsident Donald Trump abgelehnt.

Dieser sei unfair und erfülle nicht die minimalen Rechte und Erwartungen der Palästinenser. In den vergangenen Tagen kam es in verschiedenen Städten der arabischen Welt zu Protesten gegen die USA und Trumps Nahost-Plan.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ging in Kairo mit seiner Kritik noch weiter: "Wir informieren darüber, dass es keine Beziehungen mehr geben wird mit Israel und den USA. Das betrifft auch die Sicherheitszusammenarbeit. weil die Nationen geltende Vereinbarungen und internationales Recht brechen. Sie, die Israelis werden dafür als Besatzer, als Besatzungsmacht die Verantwortung tragen müssen."

Abbas hatte die politischen Beziehungen zu den USA bereits Ende 2017 abgebrochen. Dies geschah als Reaktion auf die Ankündigung, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Auch den Stopp der Sicherheitskoordination mit Israel hatte Abbas mehrfach verkündet. De facto ging die Zusammenarbeit aber weiter.

Die Arabische Liga warnte Israel, Trumps Nahost-Plan gegen den Willen der Palästinenser umzusetzen.

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