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The Brief from Brussels: Das enorme Vorhaben des Green Deals

The Brief from Brussels: Das enorme Vorhaben des Green Deals
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In dieser Ausgabe von The Brief from Brussels:

Die neue Europäische Kommission will 100 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um die schadstoff-neutrale Wirtschaft zu finanzieren

Doch daneben muss noch viel mehr getan werden.

Was bedeutet dieser enorme Übergang für die Bürgerinnen und Bürger und für die Unternehmen?

Euronews sprach darüber in Berlin mit einem der Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis. Das interview führte Efi Koutsokosta.

Der Green Deal ist eines der ehrgeizigsten Vorhaben der EU aller Zeiten. Etwas dieses Umfangs braucht die Unterstützung aller. Doch viele sind besorgt.

Euronews: Wird es am Ende für Normalbürger ein teures Unterfangen, wenn alle Investitionen und Umweltziele umgesetzt sind?

Dombrovskis: Wenn wir den Übergang zu einer grünen Wirtschaft diskutieren, dann ist klar, er kann nur auf sozialverträgliche Weise von statten gehen. Die Einschätzung ist, dass der Green Deal einen leicht positiven Effekt auf die Wirtschaft haben wird. Einerseits kann man sagen, ja, viele Arbeitsplätze werden verschwinden, einige fossile Energieträger werden sich verteuern. Aber andererseits werden auch viele neue Jobs in der grünen Wirtschaft geschaffen, und es wird viele Einsparungen geben, sodass neue Energieformen erschwinglich werden.

Euronews: Glauben Sie, dass sich die Menschen wirklich den neuen grünen Umweltzielen verpflichten werden?

Dombrovskis: Zunächst einmal ist der Klimawandel eine Realität, der wir gegenüberstehen. Das wird mit jedem Jahr klarer. Wir sehen derzeit viele unübliche Klimareaktionen, denken Sie nur an die Buschfeuer in Australien. Wir sehen also die Realität des Klimawandels, und wir müssen handeln. Und das ist etwas, das wir auf internationaler Ebene tun müsen. Daher ist klar: Europa ist dem Klima verplichtet und Europa wird auch international eine Vorreiterrolle spielen.

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