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Entwarnung um 1 Uhr 11: Monster-Bombe in Düsseldorf entschärft

In Derendorf wurde eine tonnenschwere englische Weltkriegsbombe gefunden, die entschärft werden soll.
In Derendorf wurde eine tonnenschwere englische Weltkriegsbombe gefunden, die entschärft werden soll.   -  
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Stadt Düsseldorf - Leistner, Alexandra
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Die Entwarnung kam um 1 Uhr 11 am Samstagmorgen: Experten hatten die Bombe in Düsseldorf entschärft. Die Entschärfung des Monsters hatte sich immer wieder verzögert, weil sich Menschen in der Gefahrenzone aufhielten und diese nicht verlassen wollten.

Die Stadt Düsseldorf sowie die Feuerwehr der Stadt hatten rund 11.650 Menschen dazu aufgerufen, ihre Wohnungen in Derendorf zu verlassen.

Personen wollten den Gefahrenbereich nicht verlassen

Die britische 10-Zentner-Bombe (1 Tonne) auf dem ehemaligen Gelände der Justizvollzugsanstalt. war am Freitagmorgen bei Bauarbeiten entdeckt worden. Die Evakuierungen liefen bis in die Nacht und verzögerten sich, weil immer wieder Passanten die Anweisungen der Behörden missachteten.

Wie die Stadtverwaltung per Twitter mitteilte, mussten im Radius von 500 Metern um die Fundstelle an der Ulmenstraße alle Menschen ihre Wohnungen verlassen. Das entspricht Schätzungen zufolge rund 11.650 Evakuierungen.

Zwei Altenheime evakuiert

Wer Hilfe brauchte, um seine Wohnung zu verlassen sollte sich bei der Leitstelle der Feuerwehr melden. Zudem wurde eine Anlaufstelle im Max-Planck-Gymnasium an der Koetschaustraße 36 eingerichtet. Dort fanden sich zahlreiche Anwohner ein, besonders Menschen, die in den beiden Altenheimen leben, die ebenfalls evakuiert wurden.

In einem Radius von einem Kilometer um die Fundstelle wurden darüber hinaus 19.245 Menschen gebeten, in ihren Häusern zu bleiben, bis der Blindgänger entschärft war.

Von Aufenthalten im Freien rieten die Behörden dringend ab, wie nach dem Treffen des Krisenmanagements der Stadt bekanntgegeben wurde.

"Die Bahnstrecke sollte nach aktuellem Stand vorerst befahrbar bleiben. Nur die S-Bahnstation Derendorf muss für die Entschärfung gesperrt werden", teilte die Stadtverwaltung weiter mit.

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