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Gedenken an Ende der Belagerung Leningrads am 27.01.1944

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Gedenken an Ende der Belagerung Leningrads am 27.01.1944
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In Sankt Petersburg ist des Endes der Belagerung Leningrads am 27. Januar 1944 gedacht worden.

Während der 872 Tage dauernden Belagerung durch die deutsche Wehrmacht kamen nach Schätzungen zwischen zwei und drei Millionen Sowjetbürger ums Leben, die meisten von ihnen durch Unterernährung.

Tamara Chernykh ist eine der wenigen Überlebenden des Martyriums: "Wir hatten kein Licht, kein Wasser und keine Heizung. Es war bitterkalt. Wir haben uns alle in ein Bett gedrängt, um warm zu bleiben. Und wir haben alle verfügbare Kleidung angezogen. Vor das Fenster hängten wir ein Baumwolltuch."

An die Opfer wurde mit einer feierlichen Zeremonie und einer Kranzniederlegung auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof erinnert.

Der Kreml lobte, dass Deutschland zum 76. Jahrestag des Endes der Blockade zwölf Millionen Euro freigebe für die Unterstützung der Überlebenden von damals. Das Geld fließ unter anderem in ein Krankenhaus für russische Veteranen.

Die deutsche Unterstützung war ein Jahr zuvor von den Außenministern beider Nationen, Heiko Maas und Sergej Lawrow, angekündigt worden.