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Coronavirus: Neue Verdächtsfälle in Wien - Berlin erwägt Rückholaktion

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Coronavirus: Neue Verdächtsfälle in Wien - Berlin erwägt Rückholaktion
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In Österreich gibt es mittlerweile drei Verdächtsfälle auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Eine Frau und ein Mann mit österreichischer Staatsbürgerschaft wurden nach einer Chinareise am Vormittag mit Grippesymptomen ins Wiener Franz-Josef-Spital aufgenommen. Zudem berichten österreichische Medien über eine Person aus Klagenfurt, die unter Quarantäne gestellt wurde.

Zuvor gab es weitere Verdachtsfälle, die sich nicht bestätigten. Zwei Chinesinnen, die am Wochenende in Krankenhäuser aufgenommen worden waren, waren negativ auf die neuartige Lungenkrankheit getestet worden.

In der Schweiz befinden sich weiterhin zwei Patienten im Stadtspital Triemli in Zürich in Quarantäne, weil nicht ausgeschliossen werden konnte, dass sie mit dem Coronavirus infiziert sind.

Zudem wurden viele Atemschutzmasken aus der Schweiz nach China verschickt - vor allem weil viele einen Mangel an Masken in China befürchten. Offiziellen Angaben zufolge halten sich derzeit acht Schweizer in der abgeriegelten Stadt Wuhan auf.

Unterdessen erwägt die deutsche Regierung, ihre Staatsbürger aus der am schwersten von dem Virus betroffenen chinesischen Provinz Hubei auszufliegen. Eine mögliche Evakuierung werde in Betracht gezogen, so Außenminister Heiko Maas in Berlin. Demnach geht das Auswärtige Amt von einer zweistelligen Zahl von Deutschen in der Region aus. Der Krisenstab sei am Vormittag zusammengekommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten, so Maas. Er riet von China-Reisen ab.

Auch Großbritannien erwägt Rückholaktionen. Mehrere Länder, darunter Frankreich und die USA, haben diese bereits in die Wege geleitet.

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