Eilmeldung
This content is not available in your region

Frankreich holt rund 100 Bürger aus Wuhan zurück

euronews_icons_loading
Frankreich holt rund 100 Bürger aus Wuhan zurück
Copyright
Associated Press - Gregorio Borgia
Schriftgrösse Aa Aa

In China ist die Zahl der Toten durch das neuartige Coronavirus auf 80 gestiegen. Über 2700 Menschen haben sich mit dem Erreger infiziert, teilten chinesische Behörden mit.

Um einer Ausbreitung in Europa entgegenzuwirken, gibt es an Frankreichs Flughäfen eine gezielte Vorbeugung. "Vor der Landung haben sie Desinfektionsmittel verteilt", sagt eine Passagierin. "Wir haben Rote Kreuz-Helfer gesehen, die Masken trugen. Sie haben uns ein Infoblatt mit Präventivmaßnahmen gegeben."

Frankreichs Regierung hat am Sonntag angekündigt, rund 100 Staatsbürger aus dem chinesischen Wuhan zurückführen zu wollen. Sie sollen in dieser Woche eingeflogen werden, sagte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn:

Ein Team aus Medizinern kümmert sich um die eintreffenden Passagiere. Das Personal wurde vom Gesundheitsministerium zusammengestellt, damit sich der Virus nicht in der Heimat ausbreiten kann. Die nach Frankreich zurückgeschickten Personen werden von medizinischem Fachpersonal überwacht und bleiben 14 Tage in Quarantäne.

Doch nicht jeder will in die Heimat zurückgeschickt werden. Ein in Wuhan lebender französischer Bürger sagt, die Stadt im Moment nicht verlassen zu wollen: "Die Optionen, die wir jetzt haben, interessieren uns nicht. Es macht für uns keinen Sinn, die Stadt zu wechseln und für 14 Tage in einem Hotel unter Quarantäne gestellt zu werden."

Kaum Erkrankungen außerhalb Chinas

Das Virus konnte sich außerhalb Chinas bisher kaum ausbreiten. In Frankreich gibt es drei Fälle, es ist das einzige Land in Europa mit bestätigten Erkrankungen.

In den USA ist die Zahl derer, die sich mit dem Erreger infiziert haben, auf fünf gestiegen, wie die US-Gesundheitsbehörde berichtete. Das Virus wurde außerdem in Thailand, Japan, Südkorea, Vietnam, Singapur, Malaysia, Nepal und Australien nachgewiesen.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) war bei der Mehrheit dieser bestätigten Fälle die Metropole Wuhan der Ausgangsort der Epidemie.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.