Eilmeldung
This content is not available in your region

Corona wird gefährlicher, es verbreitet sich schneller

euronews_icons_loading
Corona wird gefährlicher, es verbreitet sich schneller
Copyright
ASSOCIATED PRESS
Schriftgrösse Aa Aa

Die Fähigkeit des Coronavirus, sich auszubreiten, werde immer stärker, teilte Chinas Gesundheitsminister mit. Bisher sei das Wissen über den Ausbreitungsmechanismus und das weitee Mutationsrisiko nicht gross genug, um eine Einschätzung abzugeben, wann China die Situation unter Kontrolle bringen könne. Das Land befinde sich in einer "schweren und komplizierten Phase", sagte der Minister in Peking.

Ma Xiaowei, Chinesischer Gesundheitsminister

"Die Fähigkeit des Virus, sich zu verbreiten, scheint stärker zu werden. Wir brauchen mehr klinische Daten, um das Virus besser zu verstehen. Die beschleunigte Ausbreitung der Epidemie erhöht den Druck, Prävention und Kontrolle zu verstärken. Unsere Experten meinen, die Epidemie sei in ein ernstes und kompliziertes Stadium eingetreten".

Bisher wurden chinesische Behörden für ihren zurückhaltenden Umgang mit Informationen zur Krise kritisiert. Begründet wurde dies, man wolle keine Panik verursachen. Mehrere Länder, darunter die USA und Frankreich, prüfen, wie sie ihre Staatsbürger aus China herausholen können. Manche wollen, manche nicht:

Jonathan, in Wuhan lebender Franzose:

"Wir wollen Wuhan im Moment nicht verlassen, wir Leben hier. Die Optionen, die wir haben, sind uninteressant. Wenn es heisst, verlassen wir die Stadt, um dann für 14 Tage gezwungenermassen in einem Hotel unter Quarantäne zu sein, das macht keinen Sinn. "

Misael Soriano, Student in Wuhan:

"Sobald sich eine Gelegenheit ergibt, natürlich möchte ich Wuhan und China verlassen."

In Hongkong wurde bereits ein Einreiseverbot für Personen aus der Provinz Hubei erlassen. Die Angst vor der Ansteckung hat bereits zu Protesten geführt. Ein Gebäudekomplex, der als Quarantänezone geplant war, wurde mit Brandsätzen attackiert. Die Forderung an die Regierung lautet, die Grenzen zum Festland komplett zu schliessen.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.