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VORHER-NACHHER: Coronavirus-Kliniken in Wuhan aus dem Boden gestampft

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VORHER-NACHHER: Coronavirus-Kliniken in Wuhan aus dem Boden gestampft
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Screenshot via AP
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Weil die Krankenhäuser in der Millionenstadt Wuhan - der der neuartige Coronavirus im Dezember ausgebrochen war - völlig überfordert sind, sollten innerhalb weniger Tage zwei neue Krankenhäuser gebaut werden. Die Bauarbeiten sind in einem ZEITRAFFER-Video (siehe oben) und auf beeindruckenden VORHER-NACHHER-Fotos von Pierre Markuse zu sehen.

Die beiden neuen Krankenhäuser sollen 2.300 Betten bereitstellen.

Aus anderen Teilen Chinas wurden rund 1700 Ärzte und Pfleger nach Wuhan entsandt. Dort wurden der öffentliche Nah- und Fernverkehr, Zug- und Flugverbindungen gestoppt, Ausfallstraßen gesperrt. Auch der normale Autoverkehr in den großen Stadtbezirken sollte aufhören.

Damit waren mehr als 40 Millionen Menschen in gut einem Dutzend Städten im Herzen Chinas weitgehend von der Außenwelt abgeschottet. Wie das Staatsfernsehen berichtete, verkündeten am Sonntag weitere Regionen Einschränkungen des Busverkehrs, darunter die Provinz Shandong im Osten und die zentralchinesische Metropole Xi'an. Am Samstag hatte die Hauptstadt Peking ähnliche Beschränkungen verhängt.

In der Provinz Guangdong im Süden des Landes müssen die Bewohner an öffentlichen Orten eine Gesichtsmaske tragen. Die Pflicht zum Mundschutz gilt etwa in Einkaufszentren, Hotels, Restaurants.

Zudem ordnete die chinesische Gesundheitskommission an, Reisende aus Wuhan sollten sich bei den Behörden melden und sich für zwei Wochen zu Hause isolieren, um zu sehen, ob sie infiziert sind. Die Inkubationszeit der Erkrankung kann bis zu zwei Wochen dauern.

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