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Coronavirus: Erstmals Todesfall außerhalb Chinas

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Coronavirus: Erstmals Todesfall außerhalb Chinas
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Zwei der Passagiere, die am Samstag mit einer Bundeswehrmaschine aus China nach Deutschland zurückkehrten, sind mit dem Corona-Virus infiziert. Das teilte die Kreisverwaltung Germersheim in Rheinland-Pfalz mit. "Die betroffenen Personen haben diesen Befund gefasst aufgenommen und wurden isoliert", hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Luftwaffe, des Deutschen Roten Kreuzes sowie des Landkreises und der Stadt Germersheim.

Die beiden Infizierten sollen nun in das Frankfurter Uniklinikum gebracht werden. Den Angaben zufolge hatte die örtliche Einsatzleitung in Germersheim am Sonntagmorgen die Information erhalten, dass zwei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

Über 300 Tote in China

Über Hundert Deutsche und Angehörige waren am Samstag aus Wuhan in Frankfurt am Main gelandet. Die meisten von ihnen wurden in der Nacht zum Sonntag in eine Kaserne in Germersheim gebracht, wo sie 14 Tage in Quarantäne bleiben sollen.

In China ist die Zahl der tödlich verlaufenen Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus unterdessen auf über 300 gestiegen. Zudem gibt es erstmals einen Todesfall außerhalb der Volksrepublik. Ein 44 Jahre alter Chinese aus Wuhan verstarb auf den Philippinen, so das Gesundheitsministerium in Manila. Seine ebenfalls erkrankte Partnerin befinde sich in der philippinischen Hauptstadt in einem Krankenhaus in Quarantäne.

Auch Bangladesch ließ BürgerInnen zurückführen. 321 PassagierInnen aus Wuhan landeten am Samstag in Dhaka. Den Gesundheitsbehörden zufolge wurden acht von ihnen mit Virussymptomen in ein Krankenhaus gebracht. Der Rest wurde für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. In Bangladesch gibt es bisher keine bestätigten Erkrankungen.

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