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Von Wuhan nach Sibirien: Inna erzählt aus der Quarantäne

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Von Wuhan nach Sibirien: Inna erzählt aus der Quarantäne
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Russland hat wegen des Coronavirus rund 150 Menschen aus Wuhan nach Hause geholt. Sie wurden in Sibirien in Quarantäne untergebracht.

Inna Savintseva hielt sich in China im Rahmen eines kulturellen Austauschprogramms auf. Ihre Rückreise und ihren Aufenthalt in der Quarantäne hat sie mit dem Handy gefilmt. Sie hatte grippeähnliche Symptome gezeigt und wird deshalb in einer gesonderten Abteilung in einem Krankenhaus in Tjumen versorgt:

Ich bin hier allein untergebracht, weil ich möglicherweise mit dem Virus infiziert bin, deshalb soll ich allein leben. Ungefähr drei Mal am Tag bekomme ich etwas zu essen. Ich bekomme eine Behandlung wie bei einer Virus-Erkrankung. Außerdem hat man mir Blut abgenommen und es wurden weitere Untersuchungen durchgeführt.

Inna muss für 14 Tage unter Quarantäne bleiben. Der Aufenthalt könnte sich jedoch verlängern, falls ihre Symptome schlimmer werden.

Ich habe leichte Schmerzen in meinem Brustkorb. Mein Hals tut weh und ich habe so etwas wie Kopfschmerzen und wenn ich atme, fühlt es sich nicht richtig an. Manchmal kann ich nicht gut atmen.

Die 23-Jährige sagt, dass die Bedingungen in dem Krankenhaus gut seien, sie sei weder besorgt, noch fühle sie sich gestresst. Doch sie sagt auch, dass sie diese Erfahrung für immer begleiten werde.