Eilmeldung
This content is not available in your region

"Wie ausgestorben": So ist das Leben in chinesischen Corona-Gebieten

euronews_icons_loading
"Wie ausgestorben": So ist das Leben in chinesischen Corona-Gebieten
Copyright
EN
Schriftgrösse Aa Aa

"Die Stadt ist wie ausgestorben"

Innerhalb weniger Wochen haben sich zahlreiche geschäftige Orte in China wegen des Coronavirus Covid-19 zu regelrechten Geisterstädten gewandelt, zum Beispiel Zhuhai. Neben den Einheimischen sind auch viele Ausländer betroffen.

Nicht alle können und wollen China verlassen, auch wenn zum Beispiel europäische Länder ihre Staatsbürger nach Hause holen.

Inga ist eine Finnin, die in Zhuhai lebt. Sie berichtet: "Es ist alles ganz anders. Ich kann es kaum beschreiben. Die Stadt ist wie ausgestorben. Die ganze Gegend ist wie ausgestorben. Jeden Tag ein Stück weit mehr. Die Straßen sind leergefegt, die Märkte sind leer, niemand ist mehr da."

Die Behörden haben die Menschen aufgerufen, in den Häusern zu bleiben. Wer doch rausgeht, um das Notwendigste zu besorgen, findet leere Märkte und Geschäfte.

"Wir meiden vielbesuchte Orte"

Immer wieder prüfen Polizisten die Temperaturen von Passanten. Und alle sind aufgerufen, ihren Teil beizutragen, damit das Virus sich nicht weiter verbreitet.

Die Russin Varya sagt: "Um uns zu schützen, befolgen wir grundlegende Hygieneregeln. Wir waschen uns die Hände und tragen draußen unsere Gesichtsmasken. Wir benutzen Desinfektionsmittel und meiden vielbesuchte Orte, außer Supermärkte."

An manchen Orten warnen Schilder vor dem Virus Covid-19. Wird ein Fall entdeckt, werden ganze Gebäude dichtgemacht.

Die chinesische Regierung hat Apps entwickeln lassen, mit denen sich die Menschen, egal ob In- oder Ausländer, über die Infektionszahlen und Vorsorgemaßnahmen informieren können.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.