Eilmeldung
This content is not available in your region

USA: Höhere Strafzölle auf Airbusse

euronews_icons_loading
USA: Höhere Strafzölle auf Airbusse
Copyright
AP
Schriftgrösse Aa Aa

Im Streit um rechtswidrige EU-Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus macht Washington Druck: Mitte März sollen die Strafzölle auf Flugzeugimporte aus der EU von 10 auf 15 Prozent erhöht werden.

Der Schritt wurde möglich durch eine Entscheidung der Welthandelsorganisation WTO: Die US-Regierung bekam das Recht, Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf Waren im Wert von 7,5 Milliarden Dollar zu erheben.

Keine gute Nachrichten für den europäischen Luftfahrtkonzern, der am Donnerstag seine Jahresbilanz vorstellte. Demnach rutschte Airbus 2019 tief in die roten Zahlen und fuhr einen Verlust von knapp 1,4 Milliarden Euro ein. Hintergrund ist ein Korruptions- und Bestechungsskandal, der dem Konzern schwer zu schaffen macht.

Höhere US-Strafzölle auf Käse, Wein und andere Produkte aus der EU sind vorerst vom Tisch.

Brüssel wartet seinerseits auf eine Entscheidung der WTO zu unerlaubten Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing, um ebenfalls Strafzölle festzulegen.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.