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Covid-19: Zahl der Todesopfer steigt auf über 2.000

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Covid-19: Zahl der Todesopfer steigt auf über 2.000
Copyright  Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved   -   Sam McNeil
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In China ist die Zahl der Todesfälle inzwischen über 2.000 gestiegen. In Japan ist die zweiwöchige Quarantäne aufgrund von Coronavirusfällen auf dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" beendet worden.

Die ersten Passagiere konnten das Kreuzfahrtschiff am Mittwoch verlassen. Die Ausschiffung der rund 3.000 Menschen an Bord werde mindestens drei Tage dauern, teilte die japanische Regierung mit. Mehr als 540 Passagiere und Besatzungsmitglieder hatten sich mit Covid-19 infiziert. Darunter ist auch ein Ehepaar aus Deutschland.

Peking teilte am Mittwoch mit, dass die Anzahl der Todesopfer im Vergleich zum Vortag um 136 auf 2004 gestiegen sei. Die nachgewiesenen Infektionen kletterten nach offiziellen Angaben um 1.749 auf 74.185 Fälle.

Russland stoppt Einreise für Chinesen

Chinas Nachbar Russland hat entschieden, chinesischen Staatsbürgern vorübergehend die Einreise zu verweigern. Der Erlaß soll am Donnerstag um Mitternacht in Kraft treten. Bisher gab es in Russland nur wenige bestätigte Covid-19-Fälle.

Chinas Gesundheitsbehörde hatte eine Analyse veröffentlicht, wonach die Krankheit in den meisten Fällen mild verlaufe und rund 2,3 Prozent der Infizierten an der Erkrankung sterben. Betroffen seien vor allem ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Neue Infektionen sind in ganz China außerhalb der Stadt Wuhan, dem Epizentrum des Ausbruchs, aufgetreten. Aber die WHO bleibt vorsichtig. Laut chinesischer Gesundheitsbehörde haben sich auch mindestens 3.000 Ärzte und Krankenhausmitarbeiter angesteckt.

Michael Ryan, Leiter des WHO-Notfallprogramm: "Teils wird sie als eine leichte Erkrankung gesehen. Sicher, die meisten Menschen erkranken nur mild und alles ist in ein paar Tagen vorüber. Und ja, für diejenigen, die jüngeren Menschen und Erwachsenen, die an dieser Form der Krankheit leiden, ist das gut. Aber es gibt eine beträchtliche Anzahl, etwa 20 Prozent, die entweder schwer oder kritisch krank sind".

Die Behörden in Peking setzen weiterhin auf die strikte Einhaltung einer 14-tägigen Quarantäneregelung für all die Einwohner, die nach den Feiertagen in die Hauptstadt zurückgekehrt sind.

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