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Corona-Sorgen und Ölpreis-Querelen: Börsen brechen ein

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Händler an der Wallstreet reagiert auf Kurseinbrüche
Händler an der Wallstreet reagiert auf Kurseinbrüche   -   Copyright  TIMOTHY A. CLARY/AFP
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Panik an der Börse

Panikartige Stimmung unter den Anlegern ist am Montag von den übrigen Weltbörsen an die New Yorker Wall Street übergeschwappt.

Neben der Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie belastete ein Ölpreiseinbruch nach dem Scheitern von Verhandlungen führender Ölstaaten über eine Drosselung der Fördermenge.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial brach zum Handelsstart um 7,2 Prozent auf 24.016,07 Punkte ein.

AP
Wallstreet-HändlerAPRichard Drew

Dax sackt ab

Damit hat sich der schon vor einigen Tagen begonnene Ausverkauf an den Börsen beschleunigt. Der Deutsche Aktienindex Dax sackte gleich zum Handelsstart deutlich unter die Marke von 11 000 Punkten.

Am frühen Nachmittag lag der deutsche Leitindex 7,5 Prozent im Minus bei 10 670 Punkten. Die gesamten Gewinne aus dem vergangenen Jahr sind damit weg.

Zu den Sorgen um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie kommt die Furcht vor einem Ölpreiskrieg. Der Preis für Rohöl brach um 30 Prozent ein. Grund war, dass sich Ölstaaten nicht auf Fördermengen einigen konnten.

EuroStoxx weit unter Null

Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, sackte um 8,3 Prozent ab. Zuvor waren die Börsen in Asien eingebrochen.

An der Leitbörse in Tokio sackte der Nikkei der er um mehr als 1000 Punkte unter die Marke von 20.000 Punkten auf den tiefsten Stand seit 14 Monaten. Zum Handelsende notierte das Börsenbarometer einen Abschlag von 1050,99 Punkten oder 5,07 Prozent beim Stand von 19 698,76 Zählern.