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Europäische Amtshilfe für griechische Grenzer

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Europäische Amtshilfe für griechische Grenzer
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Im griechisch-türkischen Grenzgebiet sind Einsatzkräfte aus sieben EU-Ländern, darunter Deutschland und Österreich, eingetroffen. Sie sollen die griechischen Truppen im Rahmen einer Frontex-Mission verstärken, um illegale Grenzübertritte zu verhindern. Auf türkischer Seite warten zahlreiche Menschen, nachdem Präsident Recep Tayyib Erdogan angekündigt hatte, die Übergänge nach Griechenland für Flüchtlinge und Migranten zu öffnen. Immer wieder kommt es zu Gewalt. Dass den Solidaritätsbekundungen seitens der EU und ihrer Mitgliedsländer Taten folgten, freut die Einwohner des Grenzortes Kastanies.

„Auch eine Verstärkung für unsere Moral“

„Jetzt sehen sie ein, dass es sich nicht nur um ein griechisches, sondern ein europäisches Problem handelt. Frontex war schon vorher hier, hat jetzt aber Verstärkung erhalten. Das ist auch eine Verstärkung für unsere Moral, wenn man sieht, dass sogenannte Freunde tatsächlich Freunde sind. Das ist wichtig“, sagt ein Mann.

Und ein anderer meint: „Die Verstärkung ist eine wichtige Sache, denn dies sind europäische und nicht griechische Grenzen. Die Europäer sind unsere Verbündeten, deshalb sollten ihre Einsatzkräfte herschicken, denn das Thema Einwanderung ist im Augenblick sehr wichtig.“

Für die Bewohner des Grenzgebietes bietet sich nun ein ungewohntes Bild: Denn auf den Straßen sind jetzt nicht nur die altbekannten Einsatzfahrzeuge der griechischen Polizei und der Armee unterwegs, sondern eben auch ausländische.