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Covid-19: Dax verzeichnet erneut hohe Verluste

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Nach einer Stabilisierung am Vortag hat sich der Einbruch am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch fortgesetzt. Der Dax droht nun die nächste runde Marke von 8000 Punkten ins Visier zu nehmen. Im frühen Handel sackte der Leitindex um 3,91 Prozent auf 8589,72 Punkte ab.

Auch die Londoner und Pariser Börsen öffneten mit deutlichen Verlusten, respektive -3,8 und 3,9 Prozent. Der Schweizer Aktienmarkt startete ebenfalls mit deutlichen Abgaben.

Der Dax befinde sich weiterhin im Crash-Modus, so Analyst Martin Utschneider von der Bank Donner & Reuschel. Nachhaltig entschärfen werde sich die Lage wohl erst mit einem umfassenden Rückgang der Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Infizierten. Viele Ökonomen rechnen damit, dass Deutschland wegen des Virus in eine Rezession abrutscht.

Der MDax fiel um 2,6 Prozent auf 18 459,69 Punkte. Der Index der mittelgroßen Börsentitel war am Montag erstmals seit fast vier Jahren unter die Marke von 20 000 Punkten gefallen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte am Mittwoch drei Prozent ein.

Achterbahnfahrt geht weiter

Händlern zufoge dürfte die Achterbahnfahrt anhalten. "Die Regierungen sind um massive Unterstützungsmaßnahmen bemüht, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Andererseits scheint die Ausbreitung des Coronavirus in einigen Ländern außer Kontrolle. Die Investoren zögern zwischen diesen beiden Unsicherheiten", so Louis Wong von Philip Capital Management Ltd.

Auch an den Aktienmärkten in Japan und Südkorea haben sich die starken Schwankungen infolge der Coronavirus-Krise fortgesetzt. An der Leitbörse in Tokio rutschte der Nikkei-Index am Mittwoch um 284,98 Punkte oder 1,7 Prozent auf einen Schlussstand von 16 726,55 ab.

Im Vormittagshandel hatte das Börsenbarometer noch im Plus gelegen. In Seoul büßten die Kurse nach wechselvollem Handel um 81,24 Punkte oder 4,9 Prozent ein. Der Leitindex Kospi schloss bei 1591,20.