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Coronavirus: Netflix bald in schlechterer Qualität?

Coronavirus: Netflix bald in schlechterer Qualität?
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Derzeit surfen in Europa sehr viele Menschen im Netz, eine Begleiterscheinung der sozialen Isolierung.

Weil sich Sars-CoV-2 immer rasanter ausbreitet, leben Millionen von Menschen mit Ausgangsbeschränkungen - das ist derzeit der Fall in Italien, Frankreich, Spanien, Österreich und auch in Deutschland sind die Regeln strikter geworden. Die Menschen arbeiten am heimischen Schreibtisch oder unterrichten dort ihre Kinder.

Bringen vermehrtes Home Office und Fernunterricht das Internet an seine Grenzen?

Youtube und Netflix in vorderster Reihe

Zwei Schwergewichte der neuen Technologien, Youtube und Netflix, haben bereits Maßnahmen angekündigt. Sie wollen ihre Bitrates in Europa herunterfahren, um den reibungslosen Datenverkehr am laufen zu halten. Das hat allerdings eine leicht verschlechterte Qualität von abgespielten Videos, Serien und Filmen zur Folge.

Die Ankündigungen erfolgten nach einem Telefongespräch der Geschäftsführer von Netflix, Youtube und Google mit dem EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen Thierry Breton.

Der EU-Kommissar begrüßte die Initiative der beiden Streaming-Plattformen.

Breton hatte zuvor an die NutzerInnen sowie die Internetbetreiber appelliert, Maßnahmen zu ergreifen, um eine völlige Auslastung der Netze vermeiden.

Youtube verpfichtet sich, von jetzt an Videos und Filme in Standardauflösung anzubieten - die Nutzer können dennoch auf HD (High Definition) wechseln, wenn sie es wünschen. Die Maßnahme wird 30 Tage dauern.

Auch Netflix wird die Bitrates reduzieren und nach eigener Einschätzung dadurch die europäischen Netze zu 25 Prozent entlasten. Seinen Abonnenten garantiert die Plattform trotzdem "eine gute Qualität" der Serien und Filme.