Covid-19: Tiger und Löwen erkrankt - Sorge um Menschenaffen

Virus Outbreak Tiger
Virus Outbreak Tiger Copyright Julie Larsen Maher/WILDLIFE CONSERVATION SOCIETY
Von Euronews mit AP
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Ein Tiger wurde positiv auf das #Coronavirus getestet, aber im Zoo in der Bronx sind offenbar mehrere Tiere erkrankt.

WERBUNG

Im Zoo in der Bronx in New York ist ein Tiger positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dabei handelt es sich um das Malaysia-Tiger-Weibchen Nadia - siehe Foto. Mindestens drei weitere Tiger und drei Löwen leiden laut dem Zoo unter Husten und haben sich sehr wahrscheinlich ebenfalls infiziert. Der Zoo ist wegen der Ausgangssperre in New York geschlossen.

Die neuartige Lungenkrankheit wurde offenbar von einem Angestellten des Zoos, der keine Symptome von Covid-19 hatte, auf die Tiere übertragen. Das berichtet NBC New York.

Einige Menschen gelten als sogenannte "Super-Spreader" (oder Super-Verbreiter), die das Virus an besonders viele andere Personen - und jetzt wohl auch an Tiere - weitergeben. Bisher wurden noch keine Fälle dokumentiert, in denen Menschen von Tieren angesteckt wurden. Allerdings geht das Coronavirus wahrscheinlich auf Tiere zurück - manche Forscher vermuten Fledermäuse als Ursprungstiere, andere Pangoline.

Der Zoo geht davon aus, dass alle Tiger und Löwen gerettet werden können.

Sorge um Menschenaffen

Schon vor einigen Wochen hatten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift NATURE gefordert, dass Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen vor SARS-CoV-2 geschützt werden müssten. Sie verlangten besondere Ma¯ßnahmen für die Naturschutzgebiete und Parks, in denen diese Tiere leben.

In Belgien war eine Katze von einem Menschen mit Covid-19 angesteckt und dann positiv getestet worden.

Die Metropole New York ist besonders stark vom Ausbruch des Coronavirus betroffen. In den USA haben sich laut Karte der JHU mehr als 330.000 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert, mehr als 2.200 waren bis zum Sonntagabend gestorben. Die Intensivstationen der Krankenhäuser in New York sind seit Tagen überlastet. Aber die Situation sollte sich in den kommenden Tagen noch verschlimmern. Schon jetzt sind so viele Menschen gestorben, dass es so gut wie keine Gräber auf New Yorker Friedhöfen mehr gibt. Leichen werden vorübergehend in Kühllastern gelagert.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

New York: Madame Tussauds bekommt neue Daft-Punk-Wachsfiguren

355 Millionen Dollar Strafe für Donald Trump

Finale der Mega-WM in New York