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Spekulationen um Johnsons Zustand: "Keine mechanische Beatmung"

Spekulationen um Johnsons Zustand: "Keine mechanische Beatmung"
Copyright Kirsty Wigglesworth/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit dpa
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Der britische Außenminister Dominic Raab und der Sprecher von Boris Johnson haben sich über den Gesundheitszustand dee POremierministers geäußert. Johnson werde nicht mechanisch beatmet, benötige aber Sauerstoff, sagte Raab.

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Die britische Regierung hat mit Gerüchten über den Gesundheitszustand von Premierminister Boris Johnson aufgeräumt.

Sein Zustand habe sich stabilisiert, sagte Johnsons Sprecher. Ihm werde zwar Sauerstoff zugeführt, aber er atme selbstständig. Johnson habe auch keine Lungenentzündung.

Der 55-Jährige liegt seit Montagabend mit Covid-19-Symptomen auf der Intensivstation der St. Thomas-Klinik in London.

Johnsons wird bis auf Weiteres von Außenminister Dominic Raab vertreten, der nähere Auskunft gab: "Ich kann Ihnen sagen, dass er vom ausgezeichneten medizinischen Team des St. Thomas-Krankenhauses die allerbeste Versorgung erhält. Sein Zustand ist stabil. Er erhält eine Standard-Sauerstoffbehandlung und atmet ohne jegliche Unterstützung. Er benötigt weder mechanische Beatmung noch nicht-invasive Atemunterstützung."

Auch Minister Gove in Isolation

Johnson selbst hatte Raab damit beauftragt, ihn zu vertreten. Raabs erster Auftritt war an dieem Dienstag die Leitung der täglichen Videokonferenz mit dem Kabinett. Staatsminister Michael Gove musste sich unterdessen in eine Selbstisolation begeben.

Ein Familenmitglied leide unter milden Corona-Symptomen, teilte Gove via Twitter mit. Er selbst habe keine Symptome und arbeite normal weiter.

Dramatischer Covid-19-Anstieg

Großbritannien verzeichnete an diesem Dienstag mit 786 Toten den bislang höchsten Anstieg binnen 24 Stunden. Erfasst werden nur Sterbefälle in Kliniken. Diese Zahl stieg auf insgesamt 6.159.

Auf das neuartige Coronavirus gestestet worden sind über 213.000 Menschen. Etwas mehr als jeder vierte Test fiel positiv aus.

Nach Schätzungen dürften sich aber mehrere Hunderttausend infiziert haben.

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