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EU-Finanzminister einigen sich auf milliardenschweres Corona-Hilfspaket

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Eurogruppenchef Mario Centeno
Eurogruppenchef Mario Centeno   -   Copyright  LUDOVIC MARIN/AFP
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Die Finanzminister der Europäischen Union haben sich am Abend auf ein milliardenschweres Hilfspaket für gefährdete Staaten, Firmen und Jobs geeinigt. Damit sollen die Auswirkungen der Corona-Pandemie abgedämpft werden.

Der Kompromiss gelang erst nach zwei Verhandlungsrunden und heftigem Streit über die Bedingungen des Pakets im Umfang von rund 500 Milliarden Umfang. Das Streitthema Corona-Bonds wurde zunächst ausgeklammert.

Das Paket enthält zum einen vorsorgliche Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM von bis zu 240 Milliarden Euro. Das Geld kann besonders von der Pandemie betroffenen Staaten zugutekommen können. Außerdem enthalten ist ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank EIB, der 200 Milliarden Euro mobilisieren soll, sowie das von der EU-Kommission vorgeschlagene Kurzarbeiter-Programm „Sure“ mit einem Umfang von 100 Milliarden Euro.