Eilmeldung
This content is not available in your region

Covid-19: Doch noch keine Trendwende in Spanien

euronews_icons_loading
Covid-19: Doch noch keine Trendwende in Spanien
Copyright  JUAN CARLOS CARDENAS/AFP
Schriftgrösse Aa Aa

Spanien vermeldet einen neuen Ansgtieg der Todesfälle durch das Coronavirus am Sonntag: 619. Am Samstag wurden 510 gemeldet. 16.972 Menschen sind bereits in Spanien an Covid-19 gestorben.

Corona-Rückschlag in Spanien: In den 24 Stunden bis Sonntag mittag 619 Menschen an Covid-19 gestorben, am Samstag waren 510 Corona-Tote gemeldet worden, der dritte Rückgang in Folge.

Mitglieder der spanischen militärischen Notfalleinheit helfen bei Desinfektionsaufgaben – das spanische Militär desinfiziert Krankenhäuser, Straßen, wichtige Transporteinrichtungen und Pflegeheime. Per Drohnen werden die Menschen gewarnt, zu Hause zu bleiben, um die Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen.

Ein Monat Bewegungssperre hatte zuletzt den täglichen Anstieg der Zahl der Infizierten von über 20% vor zwei Wochen auf 3% abgebremst.

Spanien ist neben Italien das am stärksten betroffene Land in Europa: Fast 17.000 (16.972) Menschen sind in Spanien bisher dem Virus zum Opfer gefallen. Mehr als 160.000 Menschen wurden bisher krank (bis Sonntag knapp 166.000), so die tägliche Bilanz des Gesundheitsministeriums in Madrid. Als genesen gelten fast 60 000.

RÜCKKEHR ZUR NORMALITÄT, ABER "SEHR VORSICHTIG"

Einige Regionen meldeten in den vergangenen Tagen erstmals seit Beginn der Krise mehr entlassene Patienten als Neuansteckungen. Der Druck auf Krankenhäuser und Intensivstationen geht nach Behördenangaben stetig zurück. Die Regierung führt die positive
Tendenz auf die seit vier Wochen geltende, sehr strenge Ausgangssperre für die rund 47 Millionen Bürger des Landes zurück.

Das Parlament hatte am Donnerstag eine Verlängerung des Alarmzustands samt Ausgehsperre bis Mitternacht des 25. April gebilligt. Der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez sagte, anschließend werde wohl eine weitere Verlängerung nötig sein. Lockerungen seien
aber nicht ausgeschlossen. Die Rückkehr zur Normalität müsse «schrittweise» und «sehr vorsichtig» erfolgen.

su mit dpa