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Großbritannien: Über 11.000 Tote, das Schlimmste steht noch bevor

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Großbritannien: Über 11.000 Tote, das Schlimmste steht noch bevor
Copyright  Kirsty Wigglesworth
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In Großbritannien ist die Zahl der Coronavirus-Toten nach dem Osterwochenende erneut angestiegen. Nach Angaben der britschen Gesundheitsbehörden sind inzwischen mehr als 11.000 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Knapp 90.000 haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Außenminister Dominic Raab, der den an Covid-19 erkrankten Premier Boris Johnson vertritt, bat eindrücklich um die Einhaltung der Ausgehsperre. Die aktuellen Beschränkungen blieben bestehen:

"Die Regierung steht geschlossen hinter der nationalen Mission, das Coronavirus zu besiegen, und wir werden es besiegen. Wir haben den Höhepunkt noch immer nicht beschritten, bitte befolgen Sie jetzt mehr denn je den Rat, zu Hause zu bleiben, Leben zu retten und unser Gesundheitssystem zu schützen. Wir gehen nicht von einer Änderung der derzeit geltenden Maßnahmen aus."

Boris Johnson, der sich nach der Behandlung auf der Intensivstation inzwischen auf dem Landsitz Chequers erholt, lobte den staatlichen Gesundheitsdienst NHS in den höchsten Tönen, er verdanke den Mitarbeitern des St.-Thomas-Krankenhauses sein Leben.

Viele fürchten indes, dass der NHS die Krise nicht bewältigen kann. Es fehlt an Tests, Schutzausrüstung, Beatmungsgeräten und Personal. Vielerorts springt die Armee ein. Nach Ansicht von Experten steht Großbritannien das Schlimmste noch bevor.

Es könnte nach Einschätzung der Wellcome-Stiftung in der Bilanz der am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffene europäische Staat werden mit der höchsten Todesrate