Eilmeldung
This content is not available in your region

Lange Schlangen vor Baumärkten: Lust auf Heimwerken und Blumen

euronews_icons_loading
Virus Outbreak Austria
Virus Outbreak Austria   -   Copyright  Kerstin Joensson/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Schriftgrösse Aa Aa

Vor Baumärkten und Gartencentern in Österreich haben sich lange Schlagen gebildet. Viele wollten Hundefutter kaufen, aber die meisten hatten Lust auf Frühling und auf Gartenaktivitäten mit Blumen und Heimwerken.

Nur mit Maske

Ohne eine sogenannte abdeckende mechanische Schutzvorrichtung, also meist ein Maske, kommt hier niemand herein. Und auch für die Angestellten ist dies Vorschrift. Garten- und Baumärkte sowie kleinere Läden sind in Österreich wieder zugänglich. Betreiber, die die Bestimmungen nicht einhalten, müssen mit Geldstrafen rechnen. Allerdings, so warnte der Handelsverband Österreich, sei es vor allem für die kleinen Händler schwierig, Menschen abzuweisen, die die Maskenpflicht nicht befolgten. Die Regel, dass sich auf einer Verkaufsfläche von 20 Quadratmetern nur eine Person aufhalten darf, gilt nicht für Bau- oder Supermärkte. Hier genügt ein Mindestabstand von einem Meter.

"Der Andrang ist riesig"

Walter Ressl, Leiter eines Baumarkts in Eisenstadt, sagt: "Der Andrang ist natürlich riesig. Also, als ich um sieben Uhr da war, waren vor dem Markt schon 30, 35 Kunden gestanden und haben natürlich schon gewartet, dass wir endlich aufsperren. Wir haben das die letzten 14 Tage mitbekommen, weil wir ausgeliefert haben."

"Bock auf Frühling"

Offenbar hat das Eingesperrtsein bei einigen die Leidenschaft für Gartenarbeit und Heimwerkern geweckt.

"Die Leute haben definitiv Bock auf Frühling, auf die Sonne, auf Garten, auf Pflanzen", so eine Frau. Ein Mann sagt, weshalb er gekommen ist: "Restmaterial für einen Wohnungsumbau: Steckdosen und solche Geschichten, halt dass einem nicht fad wir in der nächsten Zeit wieder."

Die Lockerungen seien ein erster Schritt in Richtung einer neuen Normalität, hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz betont. Man werde auch in den kommenden Monaten nach dem Grundsatz "So viel Freiheit wie möglich, so viel Einschränkung wie notwendig" verfahren. Doch falls nötig, so verdeutlichte der Kanzler, werde man die Notbremse ziehen.