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Drei weitere Wochen zu Hause: Britische Regierung verlängert Ausgangsbeschränkungen

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Drei weitere Wochen zu Hause: Britische Regierung verlängert Ausgangsbeschränkungen
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Die britische Bevölkerung muss sich auf mindestens drei weitere Wochen mit Ausgangsbeschränkungen einstellen. Die Regierung in London entschied, dass die Zahl der Neuansteckungen noch zu hoch sei, um Lockerungen einzuleiten. Zuletzt waren in dem Land 861 neue Covid-19-Tote innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden.

"Wir sind einfach schon zu weit", meint der britische Außenminister Dominic Raab. "Wir haben zu viele geliebte Menschen verloren, haben schon zu viel geopfert, um jetzt nachzugeben, insbesondere wenn man erste Beweise sieht, dass sich unsere Anstrengungen anfangen auszuzahlen. Es gibt Licht am Ende des Tunnels", sagte er.

Seit dem 23. März gilt für die britische Bevölkerung die Regel, nur das Haus zu verlassen, wenn unbedingt nötig.

In Frankreich rechnen die Behörden mit einem allmählichen Rückgang der Ansteckungen. Als Anzeichen für die Vorhersage gilt unter anderem, dass die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Patienten erneut gesunken ist. Staatspräsident Emmanuel Macron warf China vor, im Umgang mit der Pandemie fehlende Offenheit vor. Es seien in dem Land, in dem das Coronavirus zuerst auftrat, Dinge geschehen, die verborgen blieben. Russlands Präsident Wladimir Putin sprang China zur Seite und stufte den Vorwurf als kontraproduktiv ein.

Der italienische Zivilschutz gab bekannt, dass weitere 525 Menschen innerhalb von 24 Stunden an Covid-19 gestorben sind, damit sind es insgesamt rund 22 200. In dem Land gelten die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen vorerst bis zum 3. Mai. Aus der besonders betroffenen Region Lombardei wird der Ruf laut, die strengen Maßnahmen, unter anderem für Wirtschaftsbetriebe, anschließend schrittweise und unter Auflagen aufzuheben.