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Spanien: Streit um Todeszahlen

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Spanien: Streit um Todeszahlen
Copyright  EMILIO MORENATTI/AP
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In Spanien versucht die Zentralregierung, Klarheit über die Zahl der Covid-19-Infizierten zu gewinnen. Sie wies die Verwaltungen der 17 autonomen Regionen an, nur noch die Verstorbenen zu melden, die zuvor positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden und weitet zudem die Tests aus.

In den vergangenen Tagen hatten insbesondere die Regionen Katalonien und Madrid die offiziellen Bilanzen angezweifelt. Sie stützten sich dabei auf Zahlen aus Bestattungsinstituten, die nicht in die offizielle Statistik miteinfließen und bei denen auch nicht getestete Tote berücksichtigt wurden. Zur Verwirrung trägt zudem bei, dass die Toten in Altersheimen landesweit uneinheitlich erfasst werden.

Mehr als 188.000 Infizierte

Das Gesundheitsministerium geht derzeit von insgesamt über 188.000 Infizierten aus und fast 19.500 Todesfällen.

Für ein wenig Abwechslung in der seit einem Monat andauernden Ausgangssperre zeigt die Stadt Madrid auf öffentlichen Bildschirmen Filme und Serien. Für die SpanierInnen gilt seit über einem Monat eine Ausgangssperre, die zu Beginn der Woche etwas gelockert wurde. Hunderttausende ArbeitnehmerInnen aus der Baubranche und Industriebetrieben dürfen wieder arbeiten gehen.