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Spanien: Wieder Anstieg bei Corona-Toten

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 Spanien: Wieder Anstieg bei Corona-Toten
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Nach dem Rückgang der Zahl an neuen Corona-Toten auf den niedrigsten Stand seit vier Wochen hat Spanien am Dienstag wieder einen leichten Anstieg verzeichnet. 430 Coronavirus-Infizierte seien in den vergangenen 24 Stunden gestorben. Am Vortag hatte Spanien mit 399 Corona-Todesopfern die niedrigste Zahl seit vier Wochen vermeldet.

Damit kamen nach offiziellen Angaben in Spanien bisher 21.282 Menschen durch die Pandemie ums Leben. Weltweit verzeichnen nur die USA und Italien höhere Opferzahlen.

Trotzdem stützen die neuen Coronavirus-Zahlen die Hoffnung, dass sich die Epidemie in Spanien verlangsamt. Den Anstieg vom Dienstag erklärten die Behörden auch damit, dass einige Angaben aus den spanischen Regionen zu Todesfällen vom Wochenende erst jetzt beim Gesundheitsministerium eingegangen seien. Die Zahl der Infektionen verlangsamt sich auch und liegt mittlerweile bei 204.178 zu und damit etwas weniger als am Vortag.

Jeder zweite Spanier hat Angst, durch die Corona-Krise seine Arbeit zu verlieren. Zudem glauben mehr als 70 Prozent der Bürger, dass ihre Familien im Zuge der Pandemie finanziell schlechter dastehen werden als zuvor.

Dies ergab eine von der Zeitung «El Mundo» in Auftrag gegebene Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Sigma Dos, die in der fünften Woche der landesweiten Ausgangssperre durchgeführt und am Dienstag veröffentlicht wurde.

Wegen der Corona-Pandemie wurde in Spanien am 14. März eine strikte landesweite Ausgangssperre verhängt. Sie wurde bereits zwei Mal verlängert und gilt nun mindestens bis 9. Mai.

Wegen der Corona-Krise ist am Dienstag das für Juli geplante Stiertreiben in Pamplona, das «Sanfermines»-Fest, abgesagt worden. Da fast alle anderen Großereignisse 2020 dem Virus zum Opfer gefallen seien, «kann natürlich auch unsere geliebte Fiesta keine Ausnahme bilden», teilte die amtierende Bürgermeisterin ​​Ana Elizalde mit.