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Spanien: Ausgangsbeschränkungen bis 9. Mai verlängert

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Spanien: Ausgangsbeschränkungen bis 9. Mai verlängert
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Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez hat die Ausgangsbeschränkungen bis zum 9. Mai verlängert. Das erklärte Sanchez während einer Fernsehansprache.

Über 20000 Menschen sind in Spanien mittlerweile an den Folgen der Coronavirus Pandemie verstorben. Die Anzahl der Infizierten beläuft sich auf rund 190.000 Personen.

Innerhalb von 24 Stunden stieg die Zahl der Todesopfer auf 565, ein leichter Rückgang gegenüber den am Freitag gemeldeten 585 Personen.

Da sich die Ausbreitung des Ausbruchs verlangsamt, hat der Druck auf die Krankenhäuser nachgelassen. Die Behörden haben einen Teil eines riesigen Feldlazaretts mit Tausenden von Betten geschlossen, das vom Militär in einem Kongresszentrum in Madrid eingerichtet worden war. In den letzten drei Wochen wurden dort 3.200 Patienten behandelt.

Spanien ist eines der von der Corona-Pandemie am schwersten betroffenen Länder der Welt. Im ganzen Land gilt für die knapp 47 Millionen Einwohner seit Mitte März eine strenge Ausgangssperre.

Die freiwilligen Mitarbeiter des spanischen Katastrophenschutzes tun ihr Bestes, um die Bewohner aufzumuntern. Seit einigen Wochen kümmern sie sich auch um Kinder und Jugendliche, die alleine, ohne Freunde Geburtstag feiern müssen.

Auch zur Freude der Nachbarn, wird gesungen und getanzt.