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Hoffnung in Spanien: Weniger als 400 neue Tote

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Eine Hilfsorganisation testet Menschen in einem Altersheim in Barcelona
Eine Hilfsorganisation testet Menschen in einem Altersheim in Barcelona   -   Copyright  Santi Palacios/ Associated Press
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In Spanien geben die neuen Todeszahlen erneut Anlass zur Hoffnung: Seit Sonntag starben laut Behörden 399 Menschen an Covid-19. Die 400er-Marke wurde damit erstmals seit dem 22. März unterschritten. Am Vortag waren es 410 Tote.

Seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie starben demnach in Spanien 20.852 Menschen.

Die Zahl der Neuinfizierten gaben die Behörden mit 4266 an. Am Vortag waren es 4218. Insgesamt sind demnach 200.210 Menschen an dem neuartigen Coronavirus erkrankt.

Keine "vorschnelle Rückkehr zur Normalität"

Die strikte Ausgangssperre in Spanien wird ganz langsam ein klein wenig gelockert. So durften sich bisher eigentlich Kinder gar nicht außerhalb der Wohnung aufhalten. Kurz nach draußen zu gehen, ist Kindern unter 12 Jahren ab dem 27. April wieder erlaubt.

Am Ostermontag sind Bau- und Fabrikarbeiter in ihre Tätigkeitsfelder zurückgekehrt. Dabei werden in den öffentlichen Verkehrsmitteln Masken an die Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, verteilt.

Der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sanchez hat weitere Lockerungen der Ausgangssperre ab dem 11. Mai angekündigt. Er sprach von einem "vorsichtigen und progressiven" Abbau der Ausnahmesituation. Sanchez warnte auch vor einer "vorschnellen Rückkehr zur Normalität".