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Mehr als 90 Tote: "Amphan" fräst Schneise der Verwüstung

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 Kolkata, India
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Nach dem großen Wirbelsturm "Amphan" mit mehr als 90 Toten haben in Indien und Bangladesch erste Aufräumarbeiten begonnen.

Auch im Rohingya-Flüchtlingscamp Cox’s Bazar in Bangladesch, das jedoch nicht so schwer getroffen wurde, wie zunächst befürchtet. Dort gab es nach ersten Angaben der Helfer keine Todesopfer zu beklagen.

Amphan, einer der schwersten Stürme seit Jahren im Golf von Bengalen, hat eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Besonders vom Wirbelsturm betroffen war der Bundesstaat Westbengalen mit etwa 80 Toten. Tausende Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht. Strom gibt es in einigen Gebieten noch nicht.

Mehr als drei Millionen Menschen waren in Indien und Bangladesch vor dem Sturm in Sicherheit gebracht worden. Einige Menschen haben bereits die Notunterkünfte wieder verlassen, um ihre Häuser neu aufzubauen. Wegen steigender Infektionszahlen herrscht große Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Indiens Premier Narendra Modi wollte sich am Freitag gemeinsam mit der Regierungschefin von Westbengalen Mamata Banerjee ein Bild vom Ausmaß der Schäden machen.