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Polizei fordert keinen Liebesbeweis mehr

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Proteste für die Grenzöffnung in Saed, Dänemark, am 17. Mai
Proteste für die Grenzöffnung in Saed, Dänemark, am 17. Mai   -   Copyright  Claus Fisker/AP
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Liebe setzt sich über alle Grenzen hinweg. Tja, zu Coronazeiten war das nicht der Fall.

In Dänemark sind nun die Vorschriften etwas gelockert worden und Ausländer dürfen einreisen, wenn sie aus einem der nordischen Länder oder Deutschland kommen und mit einem Dänen oder einer Dänin eine Liebesbeziehung haben, und das seit mehr als sechs Monaten.

Diese beiden Studenten warten am Flughafen auf ihre Freundinnen aus Norwegen.

Simon Strande Henriksen sagt: "Ich sehne mich schon so lange nach diesen Moment. Wir haben uns seit Februar nicht gesehen. Das ist sehr lang her. Wir sprachen nur jeden Tag auf Facetime miteinander.""

Und Victor Kjaergaard Thustrup, ebenfalls Student, meint: "Ich freue mich sehr. Es ist schon so lange her. Sie ist aus Norwegen. Deshalb darf sie kommen."

Ursprünglich mussten noch "Beweise" für die Liebe vorgelegt werden, wie Briefe, Chats oder Fotos, doch jetzt reicht eine eidesstattliche Erklärung. Auf dem Foto musste das Paar zum Beispiel umgeben von Herbstblättern sein, damit die Polizei ihnen glaubte, dass die Beziehung schon seit dem Herbst andauerte. Doch unter der Kritik der Öffentlichkeit wurde dies geändert.

Auch ausreisen dürfen Dänen wieder, aus Liebe zur Mutter etwa. Tjark Jessen ist froh, endlich wieder seine Mutter im deutschen Flensburg besuchen zu dürfen und mit ihr auf dem Balkon Kaffee trinken zu können.