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Covid-19 in Dänemark: Bald wieder Schule und Zirkus im Hinterhof

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Covid-19 in Dänemark: Bald wieder Schule und Zirkus im Hinterhof
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Wenn die Menschen nicht in den Zirkus kommen können, kommt der Zirkus eben zu den Menschen. In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen veranstaltet eine Artistentruppe Vorstellungen in Hinterhöfen und sorgt damit für Abwechslung bei den Bewohnern der Mietshäuser, die aufgrund der Ausgangsbeschränkungen in ihren Wohnungen bleiben müssen.

"So erleben sie Kultur. Und auf diese Weise erreichen wir Menschen, die normalerweise nicht in Kunstveranstaltungen gehen, weil die teuer sind. Ich hoffe, dass wir aus dieser Katastrophe etwas Gutes für die Kunst herausbekommen können", so Mogens Petersen, eines der Mitglieder der Zirkustruppe.

Mittwoch: Einige Schulen nehmen Unterricht auf

Gleichzeitig bereitet sich Dänemark auf erste Schritte zurück in den Alltag vor. Am Mittwoch öffnen in manchen Kommunen wieder Kindertagesstätten, auch in einigen Schulen wird der Unterricht wiederaufgenommen, aber nur für Kinder bis zur fünften Klasse und unter Auflagen

"Ich freue mich, wieder zur Arbeit zu können. Ich freue mich, wieder mit einigen meiner Schüler zusammenzusein - die kleinen nämlich. Darauf freue ich mich richtig", sagt der Lehrer Fredrik Holm Koch.

In den Schulen müssen Abstandsregeln eingehalten werden, wer Krankheitsanzeichen zeigt, wird nach Hause geschickt. Um genügend Platz zu haben, stellten einige Schulen Zelte auf.

Die dänischen Behörden hatten zuletzt 13 Covid-19-Tote innerhalb von 24 Stunden gemeldet, insgesamt sind in dem Land 273 Menschen an der Krankheit gestorben.