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Litauen setzt auf alternative Mobilität - Prämie für Fahrräder und Roller

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Litauen setzt auf alternative Mobilität. Wer sein altes Auto entsorgt, erhält einen Zuschuss beim Kauf eines weniger umweltschädlichen Verkehrsmittels. Rund 5 Millionen Euro hat die Regierung an Subventionen bereitgestellt.

Dazu Marius Narmontas, stellvertretender Umweltminister von Litauen:

"Zuerst muss man das Auto entsorgen und ein Zertifikat von einer Firma erhalten, die das beglaubigt. Dann kann man ein Fahrrad, ein Elektrofahrrad, einen Elektroroller oder sogar ein neues Auto kaufen. Es gibt breit gefächerte Möglichkeiten. In den größeren Städten besteht auch die Möglichkeit, für die öffentlichen Verkehrsmittel, jährliche oder sogar mehrjährliche Tickets zu kaufen".

Mit 400 Euro pro Roller oder Fahrrad und 700 Euro pro Elektrofahrrad wird der Kauf subventioniert. Das Programm kommt bei der Bevölkerung gut an.

"Ich habe mein altes umweltverschmutzendes Auto gegen einen Elektroroller eingetauscht. Es war ein alter Opel aus dem Jahr 1996. Ich fuhr damit zur Arbeit. Jetzt kann ich damit zur Arbeit fahren".

"Ich hatte ein altes Auto. Es hat sich nicht gelohnt, in dieses Auto zu investieren. Es hätte sich auch nicht gelohnt es zu verkaufen, da der Marktpreis zu niedrig war. Da sich mir jetzt diese Chance bietet, erziele ich einen kleinen Gewinn, indem ich mehrere Fahrräder kaufe".

Wer dennoch auf vier Rädern unterwegs sein will, kann auch das tun. Litauen hat ein 5 Millionen-Euro-Programm zur Förderung von Elektroautos aufgelegt. Wer eine neues batteriebetriebenes Autos kauft, hat Anspruch auf einen Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro.