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Slowenien gedenkt der Soldatenmassaker

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Im Anschluss an den Zweiten Weltkrieg wurden zehntausende Soldaten systematisch ermordet. #KočevskiRog #JanezJanša

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Im Gebirge Kočevski Rog, zu deutsch Hornwald, im Süden Sloweniens ist der systematischen Ermordung von Soldaten im Anschluss an den Zweiten Weltkrieg gedacht worden. Die Geschichtswissenschaft geht von 50 000 bis 140 000 Todesopfern aus, meistens Soldaten, die im Krieg an der Seite der deutschen Truppen kämpften. In der Gegend lebte bis zur Umsiedlung 1941 eine bis zu 25 000-köpfige deutschsprachige Minderheit.

Rund 750 Massengräber

"Widerstand gegen alles Böse war gerechtfertigt. Deshalb achten wir alle, die gegen Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus gekämpft haben. All die Menschen, die wegen oder während ihres Widerstandes starben, haben das Recht auf einen Namen und die Erinnerung. Sie verdienen ein angemessenes Grab und unsere Anerkennung", so Ministerpräsident Janez Janša.

Schätzungen von Historikern zufolge gibt es in Slowenien rund 750 Massengräber, in denen Hinrichtungsopfer liegen. Erst nach der Unabhängigkeit des Landes von Jugoslawien im Sommer 1991 wurden die Massaker nach dem Zweiten Weltkrieg öffentlich thematisiert.

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