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Urlaub trotz Corona-Krise: Griechenland hofft auf Touristen

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AP/Yorgos Karahalis
AP/Yorgos Karahalis   -   Copyright  Ein Strand in Alimos nahe Athen.
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Feiertag und Temperaturen über 30 Grad – für viele Griechen die Gelegenheit, sich an den Stränden Abkühlung zu suchen. Seit Mitte Mai ist das – unter Auflagen – wieder erlaubt, doch erst jetzt fühlt es sich langsam richtig nach Sommer an, nur ohne die Touristen.

„Ich war das erste Mal dieses Jahr im Meer", sagt eine junge Frau. "Es ist sehr schön, sehr heiß und wir genießen es. Alles ist perfekt. Ich hoffe, dass wir nicht wieder in eine schlimme Situation wie vor einigen Wochen geraten, denn das könnten wir kaum ertragen. Wir brauchen unseren griechischen Sommer, unser Meer und die Sonne."

Schrittweise Öffnung ab 15. Juni

Ab Mitte Juni will Griechenland die Grenzen wieder öffnen – allerdings vorerst nur für Gäste aus bestimmten Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Panos Platsoukas betreibt ein Restaurant nahe Athen. Er hofft darauf, dass die Touristen auch kommen werden.

„Nach den vielen Jahren der Finanzkrise jetzt das Coronavirus", so der Gastwirt. "Wir hoffen, dass es von nun an besser wird. Mit der Hilfe des Staates, aber auch mit dem Verständnis der Menschen, die hoffentlich auf unsere Empfehlungen hören und die notwendigen Abstandsregeln einhalten. Mit Gewinn können wir dieses Jahr nicht rechnen, aber unser Ziel ist es, keinen oder zumindest keinen großen Verlust zu machen."

Krise gut gemeistert: Griechenland beliebtes Urlaubsziel

Im Gegensatz zu anderen beliebten Urlaubsländern wie Italien, Spanien und Frankreich hat Griechenland einen klaren Vorteil: Hier ist die Pandemie deutlich glimpflicher verlaufen, die Zahl der Toten ist mit unter 3000 relativ gering.

Griechenland sei "offen und sicher", wirbt die Regierung. Sie bleibt optimistisch, dass sich die Tourimusbranche im Sommer erholen kann.