Jack Charlton ist tot: England verliert einen Fußball-Weltmeister

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Von euronews
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Er holte 1966 den WM-Titel für England und gewann später als irischer Nationaltrainer sein erstes Spiel ausgerechnet gegen sein Heimatland. Jetzt ist die Fußball-Legende Jack Charlton gestorben.

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Der englische Fußball trauert um seinen Weltmeister Jack Charlton. Er starb nach langer Krankheit im Alter von 85 Jahren. Der Abwehrspieler war Teil der Mannschaft, die 1966 mit einem Sieg gegen Deutschland den WM-Titel im Londoner Wembley-Stadion gewann. Er absolvierte insgesamt 35 Länderspiele und über 700 Partien für seinen langjährigen Club Leeds United. Leeds ehrte Charlton mit einigen seiner besten Szenen.

Viele britische Fußballer äußerten ihre Betroffenheit, wie beispielsweise der ehemalige Nationalspieler und heutige Fernsehkommentator Gary Lineker.

Nach dem Ende seiner Karriere als Spieler 1973 arbeitete Jack Charlton als Trainer. Mit der irischen Nationalmannschaft gewann er 1988 das erste Spiel ausgerechnet gegen England mit 1:0. Bei der Weltmeisterschaft 1994 schafften es die Iren mit ihm bis ins Achtelfinale. Der irische Fußballverband holte - wenig überraschend - Bilder des Siegtores aus dem Archiv.

Nachdem Irland die Qualifikation zur EM 1996 verpasste, trat Charlton 1995 von seinem Amt zurück und beendete seine Trainerkarriere.

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