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Corona in Europa: Furcht vor noch mehr Infektionen in Spanien und Frankreich

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Corona in Europa: Furcht vor noch mehr Infektionen in Spanien und Frankreich
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In Spanien ist in den vergangenen Tagen ein deutlicher Anstieg der Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Am Freitag wurden innerhalb von 24 Stunden 1.895 bestätigte Fälle gemeldet, an den Vortagen waren bis an die 4.000 Neuansteckungen verzeichnet worden.

Insgesamt gibt es in Spanien jetzt sogar mehr bestätigte Fälle als in Großbritannien - nämlich 314.362 laut Johns Hopkins Universität. Besorgniserregend ist die Lage in Nordspanien.

In Aranda del Duero in Aragonien gilt für die 32.000 Bewohner zwei Wochen lang eine Ausgangssperre.

Javier Lambán Montañés, der Regierungschef der Region Aragonien, erklärt: "Es gibt hier eine Art "perfekten Sturm". Auf der einen Seite die Exzesse der jungen Leute und auf der anderen Seite die Saisonarbeiter, die Obst und Gemüse ernten, in anderen Teilen von Aragon. Das gibt es anderswo nicht so."

Frankreich verweist darauf, dass die Zahlen auch anderswo ansteigen

Der französische Gesundheitsminister besuchte am ersten Tag der August-Hitzewelle ein Alten- und Pflegeheim im Hinterland von Bordeaux. Olivier Véran warnte vor Ventilatoren und rief die Menschen in Frankreich zum Durchhalten auf. Überall stiegen die Coronavirus-Infektionen an - in Frankreich, in Europa und weltweit - auch in Japan, trotz des Tragens von Masken auch draußen.

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Maskenpflicht im Hafen von MarseilleAP/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved

In Großbritannien - wo der R-Wert derzeit auf etwa 1 geschätzt wird - wird eine Quarantäne-Pflicht für Rückkehrer aus Frankreich in Erwägung gezogen. Restaurants und Pubs in Leicester sollten an diesem Wochenende wieder öffnen - doch anderswo gibt es weiterhin lokale Lockdowns wegen regionaler Hotspots.