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Ungarn: Filmbranche kommt langsam wieder ins Rollen

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Ehrung für den ungarischen Filmregisseur László Nemes Jeles
Ehrung für den ungarischen Filmregisseur László Nemes Jeles   -   Copyright  Euronews
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Die Filmbranche in Ungarn kommt nach der Corona-Krise langsam in Fahrt. Als eines der ersten Länder weltweit starten hier wieder Dreharbeiten - wenn auch unter strengen Auflagen.

Die Produktionen in den großen Studios rund um Budapest erfordern aufgrund von Covid-19 ganz neue Budgets, um alle Kosten zu decken.

Wir beschäftigen eigens einen Corona-Koordinator. Mit drei bis vier Kollegen, sorgt er dafür, dass alle Tests reibungslos, flexibel und sehr schnell durchgeführt werden können. Sie kümmern sich auch um die Reinigungsarbeiten.
Ildikó Kemény
Produzentin

Filmstudios sind jetzt weltweit begehrt

Die Filmindustrie ist in Ungarn von großer Bedeutung. Die Regierung unterstützt internationale Produktionen mit mehr als 30 Millionen Euro pro Jahr. Zehntausende Beschäftigte arbeiten in diesem Sektor. Derzeit kommen Filmcrews aus der ganzen Welt nach Budapest, weil sie ihre Dreharbeiten wegen der Pandemie nicht wie geplant durchführen konnten.

Produzent Howard Ellis sagt, dass die Filmindustrie hier zügig ein Hygienekonzept entwickelt hat. Ungarn sei jetzt ein sicherer Ort, um Fernsehen und Filme zu machen.

Euronews
Produzent Howard EllisEuronews

Corona-Auflagen bestimmen Zeitplan für den Filmdreh

Wer ans Set will, muss erst zum Fiebermessen. Manche werden täglich getestet, andere mehrere Male pro Woche.

Die Filmstudios gehören zu den sichersten Orten in Ungarn. Doch falls sich jemand infiziert, könnte das ernste Folgen für die weitere Produktion haben. Denn jeder Filmdreh hat sein eigenes Hygieneprotokoll. Menschen mit einem positiven Test werden isoliert - so will man verhindern, dass die Dreharbeiten unterbrochen oder verlegt werden.