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Wang Yi auf Europareise: Chinas Außenminister zu Gast bei Freunden

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Wang Yi in Norwegen
Wang Yi in Norwegen   -   Copyright  HEIKO JUNGE/AFP
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Der chinesische Außenminister Wang Yi wandelte in Rom nicht nur auf diplomatischem Parkett, sondern auch auf der neuen Seidenstraße. Denn im März 2019 schloss Italien mehrere Absichtserklärungen mit China, die unter anderem vorsehen, dass Peking rund 2,5 Milliarden Euro in die italienische Wirtschaft fließen lässt.

Auf seiner Europareise weilte Wang Yi ebenfalls in den Niederlanden und Norwegen, weitere Etappen sind Frankreich und Deutschland.

„China wird immer ein vertrauenswürdiger Freund der EU sein“

Trotz europäischer Kritik an Pekings Hongkong-Politik, dem Umgang mit Minderheiten und der Diskussionen um das chinesische Technologieunternehmen Huawei und das 5G-Netz unterstrich Wang Yi: „Wir unterstützen die Bemühungen und die Schritte, die die Europäische Union für die wirtschaftliche Erholung unternimmt. China wird immer ein vertrauenswürdiger Freund der EU sein.“

In Norwegen betonten sowohl der chinesische Außenminister als auch die gastgebende Ministerpräsidentin Erna Solberg ihren Willen, das geplante Freihandelsabkommen zwischen den beiden Ländern schnell abzuschließen.

Dass Wang Yi in Oslo Halt machte, hat aber auch damit zu tun, dass Norwegen 2021 und 2022 einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen innehaben wird. In Sachen 5G hat der norwegische Konzern Telenor China und Huawei anders als noch bei 4G ausgebootet und setzt stattdessen auf Ericsson aus dem Nachbarland Schweden.