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Festnahmen nach Anti-Islam-Kundgebungen in Norwegen und Schweden

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Festnahmen nach Anti-Islam-Kundgebungen in Norwegen und Schweden
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In der norwegischen Hauptstadt Oslo hat es im Anschlus an eine Anti-Islam-Kundgebung gewaltsame Auseinandersetzungen und zahlreiche Festnahmen gegeben. Die Situation eskalierte, als eine Frau einen Koran öffentlich zeriss. Die Frau war zuvor bereits wegen ihres provozierenden Auftretens von der Polizei festgenommen worden. Bei anschließenden Rangeleien wurden 29 Menschen festgenommen, darunter viele Minderjährige.

"Nach der Kundgebung sind einige Leute durch die Stadt gezogen und sie waren dabei ziemlich aggressiv. Sie haben einen Passanten angegriffen und Sachschaden angerichtet. Wir haben uns lange Zeit zurückgehalten und haben gehofft, dass sich das alles von alleine regelt aber am Ende mussten wir doch einschreiten, um noch mehr Schaden zu verhindern", sagt Torgeir Brenden von der Polizei Oslo

Zuvor hatte es in der Stadt Malmö in Schweden ähnliche Proteste gegeben. Auch dort hatte die Polizei einschreiten müssen, nachdem rechtsgerichtete Demonstranten einen Koran öffentlich verbrannt hatten. Sechs Menschen wurden festgenommen.