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Filmfestspiele von Venedig beginnen: "Weniger Stars, weniger Glamour"

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Festival-Mitarbeiter misst Temperatur einer Besucherin.
Festival-Mitarbeiter misst Temperatur einer Besucherin.   -   Copyright  Joel C Ryan/Joel C Ryan/Invision/AP
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In Venedig beginnen an diesem Mittwoch die 77. Filmfestspiele, natürlich unter strikten Corona-Auflagen. Präsidentin der Jury in diesem Jahr: Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett.

Zwar sind die Teilnehmer- und Besucherzahlen runtergefahren, doch dies ist das erste große Filmfest seit Beginn der Pandemie, bei dem alle wieder persönlich dabei sind.

Alberto Barbera, Direktor der Filmfestspiele, hat genug vom Virus. "Wir müssen raus, wir müssen ins Kino gehen, wir müssen wieder gute Filme machen. Das Kino kann es sich nicht leisten, noch länger durch dieses Virus blockiert zu werden. Es ist notwendig, mit all den unverzichtbaren Sicherheitsmaßnahmen wieder zu beginnen, und es ist möglich. Ich hoffe, das Festival wird zeigen, dass wir wieder große Events organisieren und ohne Risiko ins Kino gehen können."

Das Kennzeichen dieser Filmfestspiele: Masken und Coronamaßnahmen, dafür weniger Stars und weniger Glamour, wie Barbera es ausdrückt. Nur halb so viele Teilnehmer wie üblich werden erwartet.

In den kommenden zehn Tagen werden 65 Filme aus 50 unterschiedlichen Ländern gezeigt, 18 von ihnen wetteifern dabei um den Hauptpreis, den Goldenen Löwen.