Brexit-Volten in London

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Von TADGH ENRIGHT
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In Großbritannien ging man davon aus, das mit der EU verhandelte Austrittsabkommen sei beschlossene Sache. Boris Johnson will das Abkommen durch nationale Gesetzgebung wieder aushebeln und auch die Grenzfrage in Irland neu verhandeln – in nur fünf Wochen.

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Die jüngste Strategie des britischen Premierministers Boris Johnson mit seinen Plänen, das im vergangenen Jahr in Brüssel geschlossene Abkommen zu durch nationale Gesetze zu verwässern, stieß in der britischen Bevölkerung auf gemischte Reaktionen. Einige sind überrascht von der Absicht, sich über das Brexit-Abkommen hinwegzusetzen, andere interessiert es nicht... einig aber sind sich die wohl die meisten Briten, dass die Folgen dieser neuen Volte für Großbitannien nicht von Vorteil sein dürfte.

Boris Johnson will sich wieder mit der höchst umstrittenen Grenzfrage zwischen der EU und Großbritannien in Irland befassen. Er meint, dies ließe sich in fünf Wochen erledigen. Und wenn nicht, wäre er mehr als glücklich, die EU ohne Deal zu verlassen. Gibt es also bis zum 15. Oktober keine Einigung, wird Europa wissen, ob er wirklich für den No Deal bereit ist.

Tadgh Enright, euronews EU-Korrespondent

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