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Corona in Europa - zwischen Schulstart und neuen Fällen

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Corona in Europa - zwischen Schulstart und neuen Fällen
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Für die britische Regierung liegen die Gründe für neue Corona-Infektionen anscheinend auf der Hand: Viele im Land seien in den Sommermonaten zu lasch mit dem Virus umgegangen. So erklärte sich auch der britische Gesundheitsminister die steigenden Infektionszahlen im Land - den zweiten Tag in Folge liegen die bei knapp 3000 Fällen - und so schickte der Minister gleich eine eindeutige Botschaft hinterher: "Haltet Abstand und bringt eure Oma nicht um."

Ein Streitthema im Vereinigten Königreich bleibt der Umgang mit Rückkehrern aus dem Urlaub. Die pauschale 14-tägige Quarantäne für alle Reisenden, die sich in Hochrisikoländern aufgehalten haben, wurde in einigen Fällen aufgeweicht - sieben griechische Inseln sind von der Pflichtquarantäne nun ausgenommen,

Italien mitten im Schulstart

In Italien sollen die Schulen das erste Mal seit März in spätestens einer Woche wieder überall geöffnet sein. Manche Regionen haben den Schulstart aber bereits nach hinten geschoben. Sie fürchten neue Fälle im Umfeld der Schüler.

Italien diskutiert über Gefahren des Schulstarts

Frankreich mit täglich tausenden Neuinfektionen

In Frankreich werden die Testkapazitäten erhöht. In mehreren Städten kann man sich auch in mobilen Stationen auf das Coronavirus testen lassen. Angesichts täglich tausender Neuinfektionen erscheint die Nachverfolgung gerade besonders wichtig. Denn Epidemiologen zeigen sich besorgt -aktuell steigt die Einlieferung von Covid-Infizierten in französische Krankenhäuser wöchentlich um rund 15 Prozent.