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Kunst mit Sprengkraft: Banksy und der visuelle Protest

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"Love Is in the Air" von Banksy
"Love Is in the Air" von Banksy   -   Copyright  Alessandra Tarantino/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Markante Sprühbilder mit Botschaft sind das Markenzeichen des britischen Street-Art-Künstlers Banksy. Vom Mädchen mit dem Luftballon über den Smiley-Cop bis zur giftigen Maria.

Eine Ausstellung in Rom zeigt über 100 Werke aus Privatsammlungen, darunter viele aus der Frühphase seines Schaffens. Den Organisatoren ging es um die Sprengkraft von Banksys Bildern, den visuellen Protest (Titel der Schau: "Banksy: A visual Protest").

"Banksys Werke sind doppeldeutig und können auf unterschiedliche Weise interpretiert werden", erklärt die Kuratorin der Schau im Chiostro del Bramante, Natalia de Marco. "Auf den ersten Blick erscheinen sie ironisch und komisch. Dahinter verbirgt sich eine weitere Lesart, ein starker Bezug zum sozialen Protest. Unter den zeitgenössischen Künstlern ist er in diesem Sinne ganz klar einer der ausdrucksstärksten."

Banksy ist nicht nur einer der berühmtesten, sondern auch einer der geheimnisvollsten Sprayer weltweit (seine wahre Identität hält er bis heute geheim). Und einer der teuersten: Auktionshäuser reißen um seine Werke - ganz besonders, wenn der Künstler sie mitten in der Versteigerung per Fernbedienung sprichwörtlich durch den Reißwolf jagt.

"Banksy: A Visual Protest" heißt die Schau im Chiostro del Bramante in Rom und läuft bis April kommenden Jahres.