Chinesischer Dissident Badiucao stellt in Italien aus

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Von Euronews
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Peking wollte die Ausstellung in Brescia verhindern, doch bis zum 13. Februar sind Badiucaos Werke zu sehen.

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Der chinesische Künstler Badiucao stellt in Brescia in Norditalien aus. Es ist seine erste größere Ausstellung im Westen. Badiucao lebt seit mehr als einem Jahrzehnt in Australien, in China ist er nicht erwünscht, die chinesische Botschaft in Rom hatte versucht, diese Ausstellung zu verhindern.

Der 35-jährige hatte seine Karriere als Karikaturist begonnen. Badiucao erklärt: "Ich will meine Kunst nutzen, um die Lügen aufzudecken, die Probleme mit der chinesischen Regierung deutlich zu machen und um die chinesische Regierung zu kritisieren. Meine Kunst feiert aber immer das chinesische Volk. Meine Kunst zeigt, wie mutig und klug Chinesen sein können, selbst wenn sie solch harten Bedingungen und einer autoritären Regierung ausgesetzt sind."

Badiucao wird manchmal auch der chinesische Banksy genannt. 

Ob die Ausstellung noch anderswo hinzieht, ist unsicher, denn die chinesische Regierung übt Druck aus. Die Stadt Brescia lässt sich nicht beeinflussen. Laura Castelletti, die stellvertretende Bürgermeisterin, erklärt: "Wir wollen die Kunst schützen und vor allem auch, die künstlerische Freiheit."

Die Bilder von Badiucao sind noch bis zum 13. Februar im Santa Giulia Museum in Brescia zu sehen.

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