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Mit freundlichen Grüßen: Trumpsche Hilfsschecks für Österreichische Rentner

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Unterstützungsscheck von Donald Trump
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Die US-Regierung hat im Laufe der Corona-Pandemie Millionen Amerikanern Schecks über 1200 Dollar ausgestellt, gedacht als Hilfe in der Krise. Mehr als 100 solcher Schecks über rund 1000 Euro sind allein in Österreich eingelöst worden, auch in Frankreich sind sie aufgetaucht. Zu den Empfängern zählen auch Manfred Barnreiter und seine Frau, Rentner aus Linz in Oberösterreich:

Nach der Matura war ich drei Jahre in den Vereinigten Staaten, und als ich meinen Rentenantrag in Österreich stellte, teilte ich der Rentenversicherung mit, dass ich einige Monate lang Versicherungszahlungen in Amerika geleistet hatte. Schließlich bekam ich einen Brief, dass ich etwa 85 Dollar pro Monat erhalten würde.
Manfred Barnreiter
Scheckempfänger

Grund des Geldsegens könnte eine Datenpanne bei den amerikanischen Behörden sein. Die US-Regierung zahlte auch an mehr als eine Million Verstorbene - irrtümlich. Offenbar hatten Finanzministerium und Steuerbehörde ihre Daten nicht mit den Verstorbenenmeldungen der Sozialversicherungsbehörden abgeglichen.

Als wir aus den Ferien zurückkamen, schaute ich in den Briefkasten und dachte, das sei der übliche Brief aus den USA. Dann sah ich den Absender "United States Treasury" und "Economic Impact Payment - President Donald J. Trump.
Manfred Barnreiter
Rentner aus Linz

Angeblich sei es zu Anfang zu Verzögerungen bei den Auszahlungen gekommen, weil der Präsident seine Unterschrift unter den Hilfszahlungen sehen wollte. Dann allerdings ging alles ganz schnell:

Es scheint, dass die an alle Rentner geschickt wurde, ohne einen Unterschied zu machen, wer in den USA lebt und wer nicht. Drei Tage später war das Geld auf unserem Bankkonto.
Manfred Barnreiter
Scheckempfänger aus den USA

Dem Rechnungshof zufolge sind allein bis Ende Mai 160 Millionen Zahlungen erfolgt – insgesamt ein Betrag von rund 269 Milliarden Dollar.