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Sportnation Slowenien? Das kleine Land feiert seine Helden

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Sportnation Slowenien? Das kleine Land feiert seine Helden
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Der Präsident des Slowenischen Athletikverbandes, Roman Dobnikar, beobachtet schon seit langem ein zunehmendes Interesse am Leistungssport in Slowenien: "Das ist hier im Land irgendwie explodiert. Slowenien ist heute als Radsportnation, als Sportnation bekannt. Viele junge Leute fangen mit dem Radsport, der Leichtathletik oder Fußball an. Es ist ein gesunder Sport."

Viele junge Leute in Slowenien interessieren sich für den Leistungssport

Der Präsident des Slowenischen Athletikverbandes rechnet in den nächsten Jahren mit großen Erfolgen und Fortschritten der slowenischen Sportler.

Roman Dobnikar sagt weiter: "Es ist einer gute Nachricht, dass wir jetzt nicht nur Luka Doncic, sondern auch Tadej Pogacar haben. Sie sind unsere Stars. Und für mich ist das eine Weltspitze. Slowenien ist das Zentrum Europas. Wir haben auf der einen Seite die Alpen, auf der anderen Seite die Adria mit unserer Bucht von Piran, und das macht uns zu einem der besten Länder der Welt."

Komenda feiert seinen "Gelbjungen"

In Komenda, dem kleinen Ort in Slowenien, aus dem der Überrraschungssieger der Tour de France, Tadej Pogacar, stammt, feiern die Bewohner ihnen Helden.

Pogacar hatte sich in einem dramatischen Finale vor seinen Landsmann Primoz Roglic gekämpft. Jetzt kann sich die kleine Alpennation gleich über zwei Tour de France-Sieger freuen.

Mehrere Hundert sind zur Sporthalle gekommen, auf Fahrrädern und in gelben Trikots.

Eine ehemalige Schulkameradin von Tadej Pogacar sagt: "Er hat uns alle überrascht, wie gut er sich gemacht hat. Wir wussten, dass er Radfahrer ist, aber wir wussten nicht, dass er so gut ist, und am Ende kam er plötzlich an die Spitze."